Heinrich Hanselmann (1885-1960) war der erste Universitätsprofessor für Heilpädagogik in Europa. 1931 wurde sein Lehrstuhl an der Universität Zürich geschaffen. Heilpädagogik ist demnach ein sehr junges eigenständiges wissenschaftliches Fach, das an Universitäten gelehrt wird.
Heilpädagogik bietet Kindern und Jugendlichen, die besondere Lern-, Entwicklungs- und Erziehungsbedürfnisse haben, pädagogisch-therapeutische Unterstützung.
Bei dieser ganzheitlichen Hilfe kommen neben pädagogischen auch medizinische, soziologische und psychologische Einflüsse zum Tragen.
Im Mittelpunkt steht der individuelle Bildungs- und Entwicklungsprozess:
Grundsätzlich hat jedes Kind Anspruch darauf, dass an seine Lern- und Entwicklungsfähigkeit geglaubt wird und nicht vorschnell Grenzen für jegliche Art von Erziehung und Förderung gesetzt werden. Solange seine Entwicklung noch im Werden ist und Fähigkeiten verbessert werden können, ist Veränderung möglich.
Auf Basis einer guten zwischenmenschlichen Beziehung zwischen Kind und Heilpädagogen wird die Förderung auf die persönlichen Bedürfnisse des Kindes abgestimmt.
Ausgewählte spielerische Aufgaben und Lernmethoden helfen dem Kind, Lern- und Entwicklungsaufgaben positiv zu gestalten, bestehende Schwierigkeiten konstruktiv zu bewältigen und seine Gesamtpersönlichkeit zu stärken.
| ® Mag. Daniela Bruckmüller, Praxis für Heilpädagogik & Lerntherapie Gemeindestrasse 30 - 4650 Edt bei Lambach | Tel: 0676 / 59 33 740 E-Mail: d.bruckmueller@gmx.at |