Heute steht fest, dass bestimmte Wahrnehmungs- und Sinnesfunktionen eng mit kognitiven Leistungen (Lernen, Erinnern, Gedächtnis, Denken, etc.) zusammenhängen. Diese basalengrundlegenden Sinnesleistungen werden durch "SI im Dialog" gefördert.
Was bedeutet "Sensorische Integration" (SI)?
Wenn Sie einen Apfel essen, sehen, riechen, spüren und schmecken Sie ihn.
Alle Eindrücke aus diesen verschiedenen Sinnen (Auge, Nase, Hand und Mund) müssen in unserem Gehirn zu einem Gesamtbild zusammengefügt werden, damit wir wissen, dass es sich dabei um ein und denselben Apfel handelt.
Diesen Vorgang der Vernetzung unterschiedlicher sensorischer Signale zu einer einheitlichen Wahrnehmung bezeichnet die amerikanische Psychologin und Ergotherapeutin Jean Ayres als "Sensorische Integration".
"Sensorische Integration" findet bei allen Handlungen in unserem täglichen Leben statt.
"Sensorische Integration und Lernen"
Jean Ayres beschäftigte sich in ihren Forschungen u.a. mit der Ursache von Lernstörungen, entdeckte
"Sensorische Integrationstherapie"
Durch gezielte Übungen und spielerische Bewegungsaufgaben für unsere Nahsinne wird die gesamte Gehirnfunktion positiv beeinflusst und Lernen erleichtert.
"Sensorische Integration im Dialog"
Ulla Kiesling und andere namhafte SI-Therapeuten betonen, wie wichtig der aktive Dialog zwischen Kind und Pädagogen für eine erfolgreiche Sensorische Integratonstherapie ist, weil er das gegenseitige "miteinander vertraut werden" fördert. Der Therapeut macht dem Kind Übungsangebote, die seine Neugierde wecken und es ermutigen, seine Fähigkeiten zu erproben.
| ® Mag. Daniela Bruckmüller, Praxis für Heilpädagogik & Lerntherapie Gemeindestrasse 30 - 4650 Edt bei Lambach | Tel: 0676 / 59 33 740 E-Mail: d.bruckmueller@gmx.at |