Öfter eine Pause einlegen, spätestens alle 30 Minuten!
Wir erinnern uns besonders gut an das, was wir am Anfang und am Schluss eines Kapitels lernen. (Sie können es selbst ausprobieren: Lernen Sie eine beliebige Anzahl von Wörtern auswendig, an welche Wörter können Sie sich besonders gut erinnern?). Beim Lernen ist es daher entscheidend wie viele Anfänge und Enden wir durch möglichst kurze Lernsequenzen schaffen. Daher nach 20 Minuten immer wieder eine kurze Pause einlegen.
Das Gelernte so oft wie möglich wiederholen!
Entscheidend ist nicht wie lange wir uns mit einem Lernstoff beschäftigen, sondern wie oft wir diesen wiederholen!
Mit dem bewußten Vorsatz an den Lernstoff herangehen: "Daran werde ich mich bestimmt erinnern"!
Die Phantasie spielen lassen und sich den Lernstoff in Bildern vorstellen oder Wortspiele, Geschichten und Lieder dazu erfinden, wenn Sie besonders einfallsreich sind!
Ein interessantes Merkmal unseres Gedächtnisses ist, dass wir uns am besten an bildhafte Darstellungen erinnern. Die Fähigkeit, sich Informationen in möglichst großen Bildern vorzustellen, kann geübt werden.
Zusammenhänge zwischen neuen und bereits bekannten Informationen herstellen!
Wir merken uns neue Informationen dann am besten, wenn sie mit bereits vorhandenem Wissen in Verbindung gebracht werden können. In einer Studie konnte nachgewiesen werden, dass sich an neue Wörter, die in einem Satz eingebaut wurden, besser erinnert werden konnte, als an einzeln gelernte Wörter.
Zum kurzen Wiederholen des Lernstoffes, die Morgen- und Abendstunden nutzen!
Damit das Gelernte optimal in unserem Langzeitgedächtnis verarbeitet werden kann, braucht unser Gehirn Ruhephasen. Wichtig sind dafür die sogenannten "REM-Phasen" im Schlaf. Daher können Informationen, die vor dem Schlafengehen aufgenommen und am darauffolgenden Morgen kurz wiederholt werden, besonders gut abgespeichert werden, wie zahlreiche Untersuchungen bestätigen.